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Anleihen und Zinsen in den USA

Anleihen und Zinsen in den USA

Sind US Anleihen einen genaueren Blick wert? Antwort: Ja!

Für einen europäischen Privatanleger kann es durchaus sinnvoll sein, auch in US-amerikanische Anleihen zu investieren. Damit macht man sich mehrere Vorteile zunutze: Zuerst einmal kann man die Anlagen auf diese Weise breiter streuen und somit die Risiken besser verteilen. Darüber hinaus befinden sich die US-Wirtschaft und die europäische Wirtschaft häufig in unterschiedlichen Zyklen, sodass mit einer Anlage in US-Titeln unter Umständen eine wirtschaftliche Flaute in Europa abgefedert werden kann.

Der US-Rentenmarkt ist der größte der Welt. Daher bietet er mehr Auswahl als der europäische und ist zudem liquider, was die Handelbarkeit von US-Anleihen verbessert. Und der entscheidende Grund, der für US-Renten spricht, ist, dass das Zinsniveau in den USA höher liegt als in Europa.

US Anleihen

Die Wende im US-Zinszyklus liegt zum Greifen nah – Welche Maßnahmen ergreift die EZB?

Durch die höhere Inflation bedingt (im Januar 2022 war die Teuerungsrate in den USA auf 7 % gestiegen), liegen die US-Zinsen rund 2 % höher als in Europa.

Der wichtigste Gradmesser für Zinsen am amerikanischen Kapitalmarkt stellt die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe dar:

  • Seit Ihrem Tiefstand im Juli 2020 bei 0,5 % ist sie kontinuierlich gestiegen und liegt jetzt knapp unter 2 %.

Zum direkten Vergleich:

  • Die 10-jährige Bundesanleihe hat sich gerade erst wieder auf über Null erholt.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die amerikanische Zentralbank Federal Reserve im März 2022 beginnen wird die Zinsen anzuheben. Die Mehrheit der Marktbeobachter rechnet damit, dass in den USA vier bis fünf Zinsschritte im Jahr 2022 erfolgen könnten. Der Leitzins würde demnach von aktuell 0,0–0,25 % auf vielleicht 2,0 % steigen können. Und genau dies hat der langfristige US-Rentenmarkt bereits in den letzten Wochen eingepreist. Die EZB scheint von einer solchen Maßnahme noch weit entfernt zu sein. Also dürfte der Zinsunterschied zwischen europäischen Rententiteln und ihren US-Pendants eher größer werden, was für eine Anlage in US-Anleihen spricht.

Aber Achtung: Stets den Wechselkurs im Auge behalten

Da US-Zinspapiere in US-Dollar notieren, gilt es die Wechselkursentwicklung des Währungspaares EUR/USD zu beachten. Aktuell (10.03.2022) liegt der Wechselkurs bei 1,10. Nachdem der Euro noch im Mai 2021 bei 1,22 lag, hat er in den letzten Monaten deutlich gegenüber dem Dollar an Wert verloren. Mit der im März 2022 beginnenden Zinswende in den USA dürfte der US-Dollar aufgrund des noch größeren Zinsvorteils weiterhin Potenzial nach oben gegenüber dem Euro haben. Das macht US-Renten zusätzlich attraktiv.

US Anleihen

Im Segment der US-amerikanischen Unternehmensanleihen wird der Unterschied zwischen Euro-Anleihen und US-Anleihen deutlich. Während die Anleihen großer europäischer Unternehmen bei gerade mal 2 % rentieren, bieten große US-Unternehmen wie Xerox, Chemours, YUM! Brands oder Altria Renditen von 5 % und sogar etwas über 6 %.

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Fazit: Eine strategische Diversifizierung in US Anleihen ist durchaus zu empfehlen

Aus diesen oben genannten Gründen empfiehlt es sich ausdrücklich, auch in US Anleihen zu diversifizieren und somit das Risiko in einem Portfolio zu reduzieren und das Wechselkursrisiko durch höhere Renditen in US-Anleihen auszugleichen. Hinzu kommt, dass durch die Größe des US-Rentenmarktes US-Anleihen liquider sind als europäische. Dies wirkt sich positiv aus, wenn man nicht nur auf die Big Player der US-Unternehmensanleihen setzt, sondern auch kleinere US-Unternehmen in Betracht zieht oder sich auf Nischenthemen in den USA einlässt.

Daher haben fast alle bei Genève Invest verwalteten Portfolios eine Beimischung von etwa 30-40 % in US-Titeln. Und das hat sich bisher klar bewährt.

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