Aktienanlagen

Value-Investing in aussichtsreiche Qualitätsaktien

Genève Invest hat sich in der Aktienselektion auf das „Value-Investing“ spezialisiert. Dieses Anlagekonzept geht auf die bekannte Investmentlegende Benjamin Graham zurück. Die Grundidee ist einfach: Unternehmen haben einen inneren Wert, den man anhand einer Reihe von Unternehmensdaten relativ genau bestimmen kann. Der Börsenwert des Unternehmens kann jedoch durch Überreaktionen, die sich zyklisch wiederholen, erheblich vom inneren Wert abweichen. Langfristig gleichen sich Börsenwert und innerer Wert jedoch immer wieder an. Dies machen wir uns als klassische Value-Investoren zunutze und investieren gezielt in unterbewertete Aktien mit Aufholpotential. Zusätzlich zu ihrer günstigen Bewertung verfügen die Unternehmen, die uns besonders interessieren, über weitere Eigenschaften, die den Aktienkurs zwar nicht resistent gegen Rückschläge machen, zumindest aber eine gewisse Absicherung bieten. Hierzu zählen insbesondere:

Dauerhafte Wettbewerbsvorteile

Ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg sind Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz. Gesellschaften, denen es gelingt diese über lange Zeiträume hinweg zu konservieren, sind in der Lage, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Zu ihnen gehören etwa Firmen mit langlaufenden Patenten und Lizenzen, wie das US-amerikanische Biopharmaunternehmen Gilead Science, den wissenschaftlich und wirtschaftlich dominierenden Player bei Medikamenten gegen Hepatitis C. Auch Gesellschaften, deren Kunden sich hohen Wechselkosten ausgesetzt sehen, fallen in diese Kategorie (z.B. SAP). Als drittes Beispiel lässt sich der sogenannte Netzwerkeffekt anführen. Der klassische Fall ist hier sicherlich Microsoft. Zwar gibt es diverse Anbieter, die ihre Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme kostenlos anbieten, die vollständige Kompatibilität mit andren Usern ist aber nur kostenpflichtigen Microsoft-Produkten gegeben.

Wachsende Märkte

Ein weiterer Faktor für steigende Erträge sind Umsatzzuwächse. In stagnierenden oder sogar schrumpfenden Bereichen sind diese nur über die sehr kostenintensive Hinzugewinnung von Marktanteilen zu realisieren. Bei Unternehmen, die in Wachstumsbranchen tätig sind, kommt es dagegen fast „automatisch“ zu entsprechenden Steigerungen. Hohes Potential sehen wir hier beispielsweise in der Konsumgüterbranche. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas werden in den kommenden 20 Jahren große Bevölkerungsteile von bitterer Armut in die Mittelklasse aufsteigen. Diese Menschen wollen am globalen Konsum teilhaben. In den entwickelten Ländern wird dem Gesundheitssektor dagegen eine kontinuierlich wachsende Bedeutung zukommen.

Technischer Fortschritt

Ein dritter Werttreiber ist der technische Fortschritt. Exemplarisch anführen lässt sich hier das Internet. Unternehmen die in diesem Bereich gut positioniert sind, wie etwa Google, werden dank weiter steigender Nutzerzahlen auch zukünftig überproportional profitieren.

Stabile Cashflows aus kontinuierlichen Dividendenzahlungen

Aktiengesellschaften, die in eine oder sogar mehrere der genannten Kategorien fallen, zeichnen sich in der Regel durch attraktive, überdurchschnittlich stark wachsende Dividenden aus. Dies sorgt zum einen für einen stetig steigenden Cashflow beim Anleger, stellt andererseits aber auch wiederum eine gewisse Sicherheit vor (stark) fallenden Aktienpreisen dar.

Antizyklisches Agieren

Es ist immer wieder festzustellen, dass sich Privatanleger in ihrer Aktienanlage prozyklisch verhalten und gerade dann investieren möchten, wenn Aktien über einen langen Zeitraum gestiegen sind. Kommt es dagegen zu Rückschlägen oder längeren Schwächephasen, lässt das Interesse schnell nach. Genéve Invest agiert an den Kapitalmärkten auf Basis fundierter Markt-, Branchen- und Unternehmensanalysen und greift zur Bestimmung geeigneter Ein- und Ausstiegszeitpunkte auf technische Indikatoren zurück. Emotionale Faktoren haben auf unsere Anlageentscheidungen dagegen keinen Einfluss.

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